Leben ohne Dich - Für Alexander


Alexander

Alexander voller Freude beim Campen
mit seinen Freunden, August 2001


Lieber Alexander,

so unerwartet bekam ich am Sonntagmorgen, den 29. Juni 2003, den schlimmsten Anruf meines Lebens. Mutti rief mich an und weinte bitterlich. Sie sagte, dass du nachts einen Autounfall hattest und von uns gegangen bist. Ich konnte es nicht fassen, wollte schreien; es ging nicht. Hals über Kopf bin ich von HH nach Hause gefahren.

Und was dann in der kommenden Woche kam, wir für Entscheidungen treffen und den schwierigsten Weg unseres Lebens gehen mussten war und ist heute noch für uns alle unfassbar. Alle deine Freunde, die ganze Familie, Bekannte, Nachbarn, alle die dich kannten und mochten, haben dich und uns in diesen schweren Stunden begleitet.

Aber die Frage nach dem WARUM, WIESO DU bleibt bestehen. Und niemand kann und wird sie uns je beantworten.

Es kam so plötzlich und unerwartet. Das Schlimmste was uns passieren kann, einen geliebten Menschen zu verlieren, ist geschehen und ich kann's nicht verstehen.

Die Zeit geht "einfach" so weiter und ich frage mich WARUM, WIE KANN ES SEIN. Ich wollte dir doch noch so viel erzählen. Ich wusste nichts von deinen Plänen und wollte noch so viel mit dir gemeinsam erleben und nichts ist uns beiden gegeben.

Mein kleiner, großer Bruder Alexander ich vermisse dich wahnsinnig. Ich weiß gar nicht wie und kann's nicht verstehen, dass es ohne dich weiter gehen soll. Aber die Frage ist immer WIE.

Es ist seid dem alles anders und nichts wie es war. Aber du bist jeden Tag, jede Stunde, jede Minute in unserem Herzen und Gedanken. Wir lieben dich über alles. Du fehlst uns wahnsinnig. Aber ich hoffe, wo auch immer du jetzt bist, hast du es gut.


In tiefer Liebe
deine Schwester Franziska, dein Bruder Tobias und unsere lieben Eltern


Alexander

Alexanders 19. Geburtstag im April 2003, sein letzter.
Er freut sich riesig über das Geschenk
von seiner großen Schwester.


Alexander

Alexander bei seinen Freunden.
 



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