Leben ohne Dich - Für Andreas


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unsrem Leben.
Drum wird uns dieses Blatt allein,
für immer, immer fehlen.



Wieder eine schlaflose Nacht,
wieder nur an Dich gedacht.
Wieder die ganze Nacht geweint,
wieder ein Tag an dem alles hoffnungslos scheint.
Wieder wird mit klar,

Du bist nicht mehr da.



Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer und tiefer ins Herz hinein.
Und während Tage und Jahre verstreichen, werden sie zu Stein.
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wär,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.
 



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