Leben ohne Dich - Für Maurice


Maurice Baby
Maurice gerade 3 Tage alt...


Maurice
Maurice 7 Monate alt,
damals schon ein freundlicher Junge


Maurice mit Brille
Maurice mit der Brille seiner großen Schwester
Angelique auf der Nase und "Harry Potter" vor sich.
Dieses Bild entstand zwei Wochen, bevor er von uns ging.


Für Maurice, mein "Baby"
(verzeih mir, kleiner Schatz, dass ich dich hier wieder "Baby" nenne. Du mochtest es nicht und hast dich immer entrüstet beschwert: "Ich bin kein Baby!... Ich bin schon VIER."... aber ich habe Dir immer lächelnd geantwortet: "Ich weiß, mein Spatz, aber Du wirst trotzdem immer mein Baby bleiben.")
 
 
  In Gedanken

In Gedanken seh' ich dein süßes Gesicht
du fehlst mir unendlich,
warst immer mein wärmend' Sonnenlicht.

In Gedanken fühl' ich deine Küsschen auf meiner Wange,
du fehlst mir so sehr,
bist nicht mehr da und mir wird bange.

In Gedanken hör' ich deine niedliche Stimme
ich lauf' und such' dich,
doch find ich dich nimmer.

In Gedanken streicheln über dein weiches blondes Haar
du fehlst mir so schrecklich
es wird niemals mehr wahr!

In Gedanken kann ich dich riechen
nach deinem Bad so lieblich und fein.
Warum konnt' es nicht immer so sein?

In Gedanken kitzel ich deinen kleinen Bauch,
dann hör' ich dein fröhliches Kichern,
denn das fehlt mir auch.

In Gedanken sitzt du auf meinem Schoß,
du umarmst mich so fest.
Ach Baby, wo bist du bloß?

In Gedanken sagst du ständig zu mir:
"Mama, ich hab Dich so lieb!"
Ach kleiner Spatz, warum bist du nicht hier?

In Gedanken öffnest lächelnd du mir die Tür
wie so oft, wenn ich heim kam,
doch ich kann nicht zu dir!

In Gedanken spür' ich deine Hand in meiner,
sie ist so klein und so zart.
Warum gibt sie mir keiner?

In Gedanken bei Tag bin ich ständig bei dir
und auch des nachts
doch ich träum' nichts von dir.

Die Gedanken am Tag, manchmal stimm'n sie mich froh,
aber nachts muss ich weinen
du fehlst mir doch so!!

Der Schmerz ist so groß und mein Herz ist so leer,
ich möcht' immer nur schreien,
doch ich kann nicht mehr!

An deinem Grab, da kullern still die Tränen so dick,
Ach, warum bringt mir niemand
mein geliebtes Söhnchen zurück?!

Er war doch so klein.
Warum musste er gehen?
Ach Baby, ich möchte dich wiedersehen!

Die quälende Sehnsucht, sie lässt mich nicht los.
Ohne dich hat nichts einen Sinn.
ich wünsch' mir die letzte Erlösung bloß.

Ich muss darauf warten, drum bin ich noch hier.
Mein Sohn, ich lieb' dich so sehr.
Ich weiß, du glaubst es mir.

In Gedanken halt ich dich warm
und ganz fest in meinem Arm,
mein Sohn.
Bald, ja bald bin ich bei dir ja schon!

In ewiger, bedingungsloser Liebe Deine Mama


Schmetterling



Für meinen geliebten Bruder MAURICE

Dort, wo ihr Steine seht, sehen WIR Sackgassen.
Dort, wo wir Steine sehen, seht IHR Sackgassen.

Manchmal ist das Leben leicht und unbeschwerlich.
Aber die Wege können auch beschwerlich und schwer sein.
Wir können das, was geschehen ist, nicht wirklich ändern.
Ändern können nur wir uns selbst.

Wege können auch glatt wie Asphalt sein.
Aber wenn es immer so wäre, hätte das Leben keine Bedeutung.
Auf dem Lebensweg kann man auch Blumenwiesen finden.
Und dort erlebt man besonders schöne Dinge.
Sich daran zu erinnern ist das Schönste, was man
in unglücklichen Tagen tun kann.

Deine Schwester Angelique


Gezeichnet von Angelique am 6.Okt.2002


Zeichnung
 

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