Leben ohne Dich - Für Steve


Steve,    wir lieben Dich
Steve,    wir vermissen Dich
Steve,    wir werden Dich nie vergessen
Steve,    wie gern würden wir Dich umarmen
Steve,    wie gern würden wir Dir sagen wie lieb wir Dich haben
Steve,    wie gern würden wir Dich aufwachsen sehen
Steve,    dein Tod war so sinnlos und das "Warum" lässt uns nicht los
Steve,    wie gern würden wir Dir unsere ganze Liebe geben
Steve,    doch uns bleibt nur die unendliche Sehnsucht und der Schmerz,
                der nie vergehen wird
Steve,    doch es bleibt die Hoffnung, dass wir uns eines Tages wiedersehen
Steve,    wir werden uns wiedersehen

Steve,    wir lieben Dich
Steve,    wir vermissen Dich
Steve,    Du wirst in unserem Herzen immer weiterleben




Steve wurde am 20. Januar 1997 in der 27. Schwangerschaftswoche geboren. Er war 36 cm groß und wog 1170 Gramm. Nach der Geburt bekam er große Schwierigkeiten beim Atmen und innere Blutungen. Keiner konnte uns sagen woher die inneren Blutungen kamen. Am zweiten Tag bekam er noch dazu eine schwere Gehirnblutung. Doch er kämpfte und wir kämpften mit. Aber wir verloren den Kampf, sein kleiner Körper hatte keine Kraft mehr. Verständlich nach all dem was sein kleiner Körper mitmachen musste.

Am dritten Tag sagte man uns, dass Steve sterben wird, am Abend oder spätestens am nächsten Morgen.

Wir saßen da und es hämmerte in unseren Köpfen "Tod", "Tod", "Tod". Wir gingen zu ihm, streichelten ihn und glaubten immer noch nicht, dass er sterben wird. In dem Moment, als wir aus seiner Tür gingen, starb unser Steve. Am 23. Januar 1997 um 13:20 Uhr.

Der Schmerz zerriss uns fast. Der Arzt sagte, ihm war als hätte er sich noch einmal von uns verabschieden wollen, denn so früh hatte man seinen Tod nicht erwartet. Bei der Autopsie stellte sich heraus, dass Steve einen Leberriss hatte. Wie es zu dem Leberriss kam, weiß keiner, wir werden es wohl auch nie erfahren. Im Autopsiebericht stand "kann nur durch Gewalteinwirkung verursacht werden", aber wer, wie und wann, wir wissen es nicht.

Aufgrund seiner Krankheiten war der Tod für Steve eine Erlösung. Er hatte wenigstens keine Schmerzen mehr. Das ist aber für uns nur ein kleiner Trost.

Wir wünschen allen Eltern und Geschwistern, die durch die gleiche Hölle gehen, alles, alles Gute und viel Kraft.
 



Home  |  Zurück  |  Seitenanfang