Stefan

Stefan

*06.03.1984                             †17.07.2008
 

Seelen verlieren sich nicht

Seelen können nicht sterben
und sie verlieren sich nicht.

Sie finden sich immer wieder
verbunden durch Liebe und Glück.



Am 17. Juli 2008 hatte Stefan beim Handballtraining einen Herzstillstand und brach in der Turnhalle zusammen.
Seine Freunde versuchten, ihn wiederzubeleben, der sofort herbeigerufene Notarzt tat alles, um sein Leben zu retten.
Er wurde in die Uniklinik Köln eingeliefert, auch dort gingen die Reanimationsmaßnahmen weiter.
Es war alles vergebens. Um 21:58 Uhr wurde sein Tod festgestellt.

Die Welt stand still.


Stefan


Stefan


Tief in mir

Es hört nicht auf
in mir zu weinen,
tief in mir
wo es niemand bemerkt.

Still und allein
doch unaufhörlich,
hoffnungslos
und ohne Halt.

Tief vergraben
seit langer Zeit,
ununterbrochen
weint es in mir.

Es ist ein Weinen
für keinen zu sehen,
ohne Geräusche
und tränenlos.

Ein Weinen, ein Wimmern,
verzweifeltes Schluchzen.
Es sind keine Worte
tief drin in mir.

Auch wenn meine Tränen
längst versiegt sind,
wenn ich rede und lache
und fröhlich erschein.

So ist in mir drin
noch immer das Weinen.
So tief in mir,
dass es niemand bemerkt.


Stefan

4. Juni 2008


Erinnerung

Wir werden Dich nie vergessen,
Du wirst uns nie verlassen,
der Platz in unserem Herzen
bleibt für Dich reserviert.

Deine Stimme und Dein Lachen,
Dein liebevolles Wesen,
Deine Kraft und auch Dein Eifer.
Erinnerungen sterben nie.


Kleinigkeiten

So viele Dinge, die mich an Dich erinnern
sie sind in meinem Kopf, für alle Zeit.
Kleinigkeiten, die anderen nichts bedeuten
tauchen die Welt für mich in Traurigkeit.

Wenn andere lachen, dann muss ich weinen
weil mir ein Teil in die Hände fällt.
Etwas das irgendwie mit Dir zu tun hat
dann steht die Zeit still in meiner Welt.

Tausend Sachen, die zu Dir gehörten
ich sehe sie täglich, sie berühren mich.
Manches kann ich nur schwer ertragen
es erinnert mich so sehr an Dich.



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